Schiefe Körbe, krumme Linien und fragwürdige Pfiffe
Nach der letzten Runde mit den Hallenwänden als zusätzlichem Gegner wartete diesmal die Heimrunde. Auf dem Hallenboden fanden sich gefühlt 1000 Linien – nur keine für Korbball. Also wurde kurzerhand der Doppelmeter ausgepackt und das Spielfeld selbst vermessen. Auf die Genauigkeit kam es ohnehin nicht an, schliesslich hängen die Körbe schon seit Jahren schief.
Madiswil – 7:11
Gegen Madiswil hielten wir eigentlich ordentlich mit. Hinten fehlte allerdings der Druck und vorne zeitweise jegliche Kreativität. Madiswil hingegen nutzte seine jahrelange Routine gnadenlos aus und zeigte uns ziemlich unspektakulär die Grenzen auf.
Melchnau – 8:8
Melchnau war läuferisch deutlich schneller unterwegs und konnte grundsätzlich auch etwas mit dem Ball anfangen. Dafür entstanden immer wieder Lücken, die wir zumindest teilweise zu nutzen wussten.
Für die grösste Unterhaltung sorgte allerdings der Schiedsrichter. Seine Regelauslegung war stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig und sorgte auf beiden Seiten für erstaunte Gesichter. Immerhin blieb er seiner Linie treu – auch wenn diese ungefähr so klar erkennbar war wie unsere Korbballlinien auf dem Hallenboden. Am Ende nahmen es beide Mannschaften mit Humor. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle, denn ohne Leute, die sich für diesen undankbaren Job zur Verfügung stellen, gäbe es gar keine Spiele.







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