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Das Abenteuer U-18 EM in Rieti (ITA) 2026 ist Geschichte - Emilia Stuber springt auf den starken 6.Rang!

  • 23. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Juli

Was für eine Woche. Emilia Stuber und Thomas Friedli sind am Dienstag, 14.7.26, mit viel Vorfreude und Neugier mit dem Flieger Richtung Rom abgehoben. In Rieti erwartete sie ein perfekt organisierter Grossanlass. Optimal auch das klimatisierte Hotel der Schweizer Delegation. Drei Gehminuten vom Stadion entfernt konnte man sich hier immer wieder in die angenehm kühlen Zimmer zurückziehen, was bei den extremen Temperaturen von bis knapp 40°C extrem wertvoll war. Am Ankunftstag stand dann am Abend ein leichtes Training zur Lockerung der reisemüden Beine auf dem Programm. Am Mittwoch Morgen wurde dann noch ein letztes, kurzes Hochsprung-Training vor dem Qualifikationswettkampf absolviert. Am selben Abend fand die Eröffnungszeremonie statt. Alle Delegationen marschierten, flankiert von vielen winkenden und fotografierenden Zuschauern, durch das pittoreske Städtchen Rieti. Ein erster von vielen emotional anrührenden Momenten in dieser Woche. Am Donnerstag war Zeit, einige erste Wettkämpfe zuschauen zu gehen, abgewechselt von Abkühlungspausen im Hotel. 

Freitag, der Tag der Qualifikation. Emilia meisterte diese Hürde bravourös. Sie sprang alle Höhen, 1.60m, 1.64m, 1.68m und 1.71m, im ersten Versuch. Diese Höhe reichte dann, zur grossen Freude aller, schon zur Finalqualifikation. Zur Belohnung gings dann in die nächste Pizzeria. Emilia Stuber und Lavinia Stieger, die zweite Schweizer Hochspringerin, welche die Qualifikation auch geschafft hatte, konnten zusammen mit ihren Angehörigen, Fans und mitgereisten Trainern diesen tollen Erfolg feiern.

Nach einem weiteren freien Tag mit Stadionbesuchen und Regeneration im Hotel, war es nun soweit...der Final an der U18-EM stand an. Wettkampfbeginn um 16:00 bei 40°C und eine Stunde Vorbereitung, Einspringen, Vorstellung der Athletinnen, waren für sich genommen schon eine Herausforderung. Ganz zu schweigen vom mentalen Druck, welcher ein solcher Grossanlass mit sich bringt. Emilia startete ohne Probleme auf der hohen Einstiegshöhe von 1.66m. Für die nächsten beiden Höhen von 1.70m und 1.74m  brauchte sie dann jeweils einen zweiten Versuch. Die 1.77m schaffte sie dann leider nicht mehr. Entsprechend enttäuscht war dann Emilia, hatte sie sich doch insgeheim noch etwas mehr erhofft. Mit den erreichten 1.74m resultierte aber der starke 6.Rang, worauf sie extrem stolz sein kann. Diese Leistung ist umso höher einzustufen, wenn man bedenkt, dass die Viertplatzierte gleich hoch gesprungen ist, einfach mit weniger Sprungversuchen.

Lavinia Stieger hatte mit der hohen Anfangshöhe eine für sie noch höhere Hürde zu bewältigen. Die 1.66m schaffte sie dann jedoch ohne Probleme. Bei 1.70m war dann jedoch Schluss. Für sie resultierte am Schluss der 12. Schlussrang.

Zum Abschluss wurde dieser schöne Erfolg von Emilia dann am Abend noch bei Pizza und Gelato gefeiert.

Am anderen Morgen war früh Tagwache. Um 5.45 Uhr fuhr der Car von Rieti nach Rom, damit dieses tolle Abenteuer mit dem Heimflug in die Schweiz abgeschlossen werden konnte. Im Gepäck viele schöne Erlebnisse, neue Bekanntschaften und erste wertvolle internationale Erfahrungen für die weitere sportliche Reise.





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