Das „Zwöi“ festigt den Platz im Mittelfeld
Bereits die dritte Runde im neuen Jahr stand für das TVH „Zwöi“ auf dem Programm. Nach der letzten überragenden Runde in Huttwil wollte das schöne Ballet um Captain Wüthrich, das ohne die Routiniers Jost, Schreiber und dem überzähligen „Ausländer“ Nyffenegger auskommen musste, auch in Melchnau punkten.
TVH Herren 2 – TV Huttwil 5:7
Die Tornados aus Buchsi wollten sich für das klare Cup-Out gegen Huttwil revanchieren. So startete das „Zwöi“ auch stark, und konnte das Skore eröffnen. Das faire Spiel gegen die gut organisierten Huttwiler war ausgeglichen. Der Block um Leader Ledermann spielte eine überragende Partie, schoss Tor um Tor, und konnte so die Huttwiler zum Agieren zwingen. Leider stimmte beim zweiten Block die Zuteilung nicht, und man kassiere immer auf die gleiche Weise Tor um Tor. Somit ging das Spiel relativ knapp verloren, aber man war den Huttwilern ebenbürtig. Ein Punktegewinn lag in der Luft, und wird bestimmt im Rückspiel angestrebt. Wie schon in den letzten Berichten erwähnt, mit dieser Mannschaft kann man gegen jeden Gegner bestehen und Punkte gewinnen.
Die Enttäuschung über die erste Niederlage im 2010 war gross, sogar sehr gross. In den Katakomben der Turnhalle Melchnau tobte nach dem Match ein Gewitter. Die beiden Captains, Wüthrich und Erard, sprachen in der Garderobe deutliche Worte. Jeder Fehler, jede Unsicherheit, jeder Fehlpass wurde vom Trainerduo angesprochen und diskutiert. Die Captains versuchten gezielt, die negative Energie in positive umzuwandeln, was gegen die Ursenbacher klar gelang.
TVH Herren 2 – TV Ursenbach 3:0
Was für ein Spiel, was für Emotionen. Der erste Block spielte auf Top-Niveau, der zweite Block musste defensiv „Dräck frässen“. Die Buchser gingen schnell in Führung und konnte diese das ganze Spiel halten, sogar ausbauen. Der kritisierte zweite Block spielte wieder auf dem gewohnten Niveau. Je länger das Spiel dauerte, ergaben sich für die Buchser immer wieder Konter-Chancen, die leider durch Blaserkov, Erard und Zarco nicht genutzt werden konnten. So war das Spiel bis am Schluss auf Messers Schneide, Torhüter Wüthrich konnte aber das Tor bis am Schluss sauber halten, und feierte in der zweiten Saison als „Zwöi-Goalie“ das erste Shutout! Giele, das war grosses Kino… so fägts eifach mega!!!
Nach der Runde wurde die positive Team-Chemie im Hotel Bären in Langenthal ausgiebig genossen und gefeiert. Wusste das Bären-Team schon vom Erfolg? Kaum die Getränke bestellt, wurde das Team mit Pommes Chips und „Sauzstängeli“ bewirtet. In Buchsi wurde nachher noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, diskutiert und philosophiert.
Stimmen zum Spiel:
Team-Manager Huttwil Leuenberger: Ihr kommt uns immer näher… Dieser Match war viel ausgeglichener als das Cup-Derby. Ich bin gespannt auf das nächste Spiel gegen euch!
Thomas Blaserkow: Konnte meine angekündigten „vier Triggli“ heute nicht zeigen. Zu meiner Chancen-Auswertung, wenn’s knapp geworden wäre, hätte ich natürlich die Tore geschossen, das ist klar.
Salomon „Joker“ Moser: Es war einfach genial, da werde ich doch gerade TVH-Neumitglied.
Kunstschütze Wüthrich: Ich konnte heute meine Kunstschüsse nicht zeigen. Nach der Kritik in der Garderobe war ich schwer enttäuscht, sah aber auch meine schlechte Leistung. Wir konnten aber im zweiten Spiel die Antwort geben, und spielten hinten zu Null.
Mathias Zarco: Ja, heute war mein mit Abstand bester Unihockey-Abend. Ausser einem Fehlpass spielte ich super, zeigte vor dem gegnerischen Tor endlich wieder Mal meine Abgeklärtheit, und skorte gerade mehrfach… so fägts, bin topmotiviert.
Teamcaptain/Generalmanager Wüthrich: Ich bin erstaunt, das meine Pausenpredigt so genützt hat. Ich legte dem Team die Karten auf den Tisch, und wurde ziemlich ungemütlich. Genial, wie das Team darauf reagiert hat. Meisterlich…
News aus der Mechandising-Abteilung:
Anfangs Februar treffen die ersten Fanartikel der Tornados ein… Momentan sind sie noch in Tschechien in Produktion… sollten aber anfangs Februar über die TVH-Homepage erhältlich sein.