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Samstag, 19. September 2009

Bergwanderung: Brienzer Rothorn

Bergwanderung 2009: Wanderung aufs Brienzer Rothorn

Sehr früh am Samstagmorgen besammelte sich am Bahnhof Buchsi eine kleine aber fröhliche Turnerschar. Wir begrüssten auch unseren langjährigen Korbball Oldie, und Senior Chef eines in Buchsi wohlbekannten, im Outdoor Bereich tätigen KMU. Unter seinem rechten Auge hatte er ein wüstes Veilchen. Man vermutete, dass die diesjährige Lohnrunde auf eine etwas andere Art ausgetragen wurde. Bis auf einen Turner erschienen auch alle pünktlich. Versuche unseren fehlenden Materialverwalter telefonisch zu erreichen scheiterten. Erst als wir mit dem Zug schon tief im Berner Oberland unterwegs waren, funktionierte der Weckruf. Etwas verwirrt, oder doch eher verkatert, beschloss er uns nach zu reisen.
Unsere Wanderung begann auf den Brünig nach einem kleinen Frühstück. Es war ein steiler, langer Aufstieg zum Wilerhorn und manch einer haderte mit sich, warum er jedes Jahr diese unmenschlichen Strapazen auf sich nimmt. Doch die Höhenwanderung, welche uns nun mehr oder weniger immer auf einem schmalen Grat zum Brienzer Rothorn brachte, war eindrücklich. Gut, etwas mehr Sicht hätten wir ohne grosses Murren gerne genossen.
Die Wanderung verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle, ausser dem üblichen Geplänkel zwischen unseren zwei Kameraden von der Sternenstrasse. Auf dem letzten Drittel unserer Wanderung kam uns noch unser schon fast verloren geglaubter Geissi entgegen. Müde und „abengekeibet“ kamen wir auf dem Rothorn an und mit einer Bouillon versuchten wir unseren Elektrolyt Haushalt wieder in Ordnung zu bringen. Im Berghotel Rothorn Kulm wurden wir fürstlich bewirtet. Mit feinem Essen und Trinken, viel singen und plagieren verbrachten wir einen „zfridnigen“ Abend. Früher als auch schon war dann Feierabend. Wir waren gezeichnet von den Strapazen.

Der Sonntagmorgen erwachte in einem anderen Gewand. Die Sicht war ausgezeichnet. Titlis, Wetterhorn, Schreckhorn und wie sie alle heissen, standen uns alle in Reih und Glied gegenüber. Noch einmal genossen wir die Gastfreundlichkeit und natürlich das ausgezeichnete Frühstücksbuffet, bevor wir den Weg nach Sörenberg unter die Wanderschuhe nahmen. Bevor es nun mit uns hinab in den Nebel ging, erhaschten wir noch einmal einen Blick auf das wundervolle Bergpanorama. Wir hatten beim Abstieg genügend Zeit, dass auch noch ein Zwischenhalt im Bergrestaurant Eisee drin lag. Weiter gings nun bergab und ausser ein paar Stolperern und dem üblichen oben bereits erwähnten Geplänkel, waren keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden. Im sonnigen Sörenberg warteten wir nun auf unser Postauto, welches uns schliesslich ins Tal brachte. Im Zug durchs Entlebuch und von Wolhusen weiter nach Langenthal war es dann doch eher ruhig. So mancher Kopf hing seitlich tief auf den Schultern. Wohlbehalten zuhause angekommen, liessen wir die diesjährige Bergwanderung im Da Luca noch einmal Revue passieren. Doch das „Längiziti“ einiger unserer Kameraden nach der lieben Frau oder dem Hund zuhause, war dann für das Auflösen unserer fröhlichen Runde ausschlaggebend. Als ein weiterer lustiger, geselliger Anlass geht auch die Bergwanderung 2009 in die Geschichtsbücher des TVH ein.

In Kürze findet ihr in der Gallerie Bilder der Bergwanderung!
 
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