TV Herzogenbuchsee

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Freitag, 26. Februar 2010

Unihockey, Herren 2: Runde in Inkwil

Drei Wochen ohne Ernstkampf waren zuviel…

Erstens, kommt es anders, zweitens als man denkt! Es wäre die Runde gewesen, um gross anzugreifen und um die Aufstiegsrunden-Plätze zu spielen. Leider spielten verschiedene Faktoren mit, das man in Inkwil keinen Sieg einfahren konnte. Die Januar-Euphorie war verflogen, man konnte das System nicht mehr umsetzen, unser Keyplayer fehlte verletzungsbedingt und diverse Spieler hatten mit Erkältungen zu kämpfen.

Huttwil – TVH Herren 2  6:0
Man hatte keine Chancen gegen die schnellen Huttwiler. Dies war ganz klar das schlechteste Spiel der Tornados in der laufenden Meisterschaft. Das Zwöi spielte ohne Konzept und System und war überfordert. Offensiv konnte man keinen Druck entwickeln, und hatte nur etwa 3 Torchancen, was einfach zu wenig ist. In der Defensive spielte man nicht so schlecht, wie das Resultat aussieht. Nach dem Schlusspfiff musste man dieses Spiel sofort vergessen, und die Spannung für den nächsten Gegner aufbauen, den gegen die starken Ursenbacher konnte man im Januar 3 zu 0 gewinnen, was die Tornados hoffen lies.

Ursenbach – TVH Herren 2  3:1
Das Zwöi spielte gegen Ursenbach wieder Unihockey. Das System war zu erkennen und man hielt gut mit. Man glich zum 1 zu 1 aus, und hatte nachher diverse sehr gute Chancen. Man traf sogar zwei Mal die Torumrandung. Die Ursenbacher, wieder mit einem grossem Kader vor Ort, konnten wieder den Führungstreffer schiessen. Die schönsten, aber noch nicht die Besten gaben nicht auf, man verstärkte die Offensive und hatte viele Grosschancen. Wie es so kommt, wenn man alles nach vorne wirft, läuft man in einen Konter und die Ursenbacher nützen dies kaltblütig aus. Dieses Spiel zeigte den Tornados, das man für die letzte Runde von nächsten Mittwoch gerüstet ist. Man will in der letzten Runde noch mal Vollgas geben, und vier Punkte gewinnen, damit der angestebte Mittelfeld-Platz gefestigt werden kann.

Stimmen zum Spiel:
Michel Erard: Wir sind eine Stimmungs-Mannschaft. Wir müssen die Stimmung aus dem Spiel gegen Ursenbach positiv aufnehmen, nächsten Mittwoch punkten, und nachher ist für die Schlussrunde alles möglich. Das ich vor der Runde noch zwei Dafalgan einfahren musste, zeigt, das ich gesundheitlich nicht 100%ig fit war.

Thomas Blaskerov: Unglaublich, ich verzichte extra auf das Fürobebier, packe meine Sachen für die Unihockeyrunde, und nachher teilt mir den Coaching-Staff mit, das ich nicht im Aufgebot bin. Skandalös, aber ich werde mich wieder ins Team zurück kämpfen. Übrigens, am Freitag vor der Schlussrunde, am 19. März, werde ich als DJ im schlachthaus auftreten und mein Team mit geilem Sound hungrig auf die Finalrunde machen.

Daniel Wüthrich: Ich war körperlich nicht parat. Mit laufender Nase und schlappen Beinen kann man nicht seine Leistung abrufen. Tja, Schade, ich hoffe, das ich bis nächsten Mittwoch wieder fit bin.

Matthias Zarco: Ich war heute nicht parat. Mir fehlte die Spritzigkeit und die Kaltblütigkeit. Das war leider meine letzte Abend-Runde in dieser Saison. Da ich mich ab nächster Woche in Ibiza schon gezielt auf die nächste Saison vorbereite. Je nach Formstand werde ich aber bei der Schlussrunde wieder im Team sein.

Fan und Scout Gygax: Ja, das Spiel gegen Huttwil war von der Tribüne aus eine Katastrophe. Im zweiten Spiel waren die Tornados nicht wieder zu erkennen. Ich möchte ja zu gerne wissen, wie laut die Worte in der Garderobe waren, um so verwandelt die zweite Partie zu spielen…

 
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